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| 1924 |
1924
- 18. April: Frankreich. Raoul Pescara fliegt mit seinem Hubschrauber über 736 m (Weltrekord)
- 24. April: England, kurz vor der Küste über dem Kanal verunglückt eine Fokker F-3 der KLM. 3 Tote
- Die Mordserie des Friedrich Haarmann wird aufgeklärt
Politik
- 1. Januar: Ernest Chuard wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die Großdeutsche Volksgemeinschaft wird als Ersatzorganisation für die nach dem Fehlschlag des Hitlerputsches in München verbotene NSDAP gegründet
- 9. Januar: Ein rechter Trupp unter dem Kommando Edgar Jungs ermordet in Speyer Heinz Orbis. Bischof Dr. Ludwig Sebastian verweigert Heinz Orbis kirchliches Begräbnis
- 21. Januar: UdSSR. Tod Lenins (Wladímir Iljítsch Uljánow)
- 12. Februar Die deutsche Reichsregierung erlässt die Verordnung zur Schaffung der Deutschen Reichsbahn als staatliches Unternehmen
- 12. Februar: Mit dem Sturm auf das Bezirksamt in Pirmasens endet die separatische Episode in der Pfalz. Es kommen 23 Menschen zu Tode, es gibt viele Verletzte
- 22. Februar: In Magdeburg wird das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ als Organisation aller republiktreuen Frontkämpfer gegründet
- 3. März: Die Türkei beschließt die Abschaffung des Kalifats
- 29. März: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Bayern
- 4. Mai: Bei Reichstagwahlen in der Weimarer Republik erringen die radikalen Parteien (Kommunisten und Nationalsozialisten) starke Gewinne
- 1. September Die Verträge für den Dawes-Plan zur Zahlung der Reparationen durch Deutschland werden unterschrieben
- 30. August Aufgrund der Forderungen des Dawes-Plans Gesetz zur Gründung der privatwirtschaftlichen Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft
- 26. November: Die Mongolische Volksrepublik wird gegründet.
- Max Brauer wird als Nachfolger des verstorbenen Bernhard Schnackenburg Oberbürgermeister von Altona
- Gründung des „Rotfrontkämpferbundes“ den die KPD als Gegenorganisation zum Reichsbanner gründete. Führer waren Ernst Thälmann und Willy Leow
- Deutscher Tag in Halle. Sammlung von rechtsradikalen Frontsoldaten und Freikorpskämpfer zum Sturz der Republik
- „Bevölkerungsaustausch“ (wechselseitige Vertreibung) zwischen Türkei und Griechenland (siehe Vertrag von Lausanne)
Wissenschaft und Technik
- 11. Mai: Die erste Kölner Messe wird vom Oberbürgermeister Konrad Adenauer eröffnet und findet auf dem neu errichteten Messegelände am Deutzer Ufer statt
- 14. Juni: Der erste Radiosender Ostpreußens (Ostmarken-Rundfunk AG) nimmt in Königsberg den Betrieb auf, s. Geschichte des Hörfunks
- 2. Dezember: Die erste Funkausstellung in Berlin wird eröffnet
- Louis de Broglie veröffentlicht seine These, dass Elektronen auch Welleneigenschaften besitzen
- Albert Einstein verallgemeinert die von Satyendra Nath Bose aufgestellte Statistik (Bose-Einstein-Kondensation, erst 1995 experimentell nachgewiesen)
- Patrick Maynard Stuart Blackett macht Kernreaktionen in einer Nebelkammer sichtbar
- August Pfund entdeckt die ihm benannte Serie im Spektrum des Wasserstoffs
- Hans Berger gelingt das erste Elektroenzephalogramm (EEG) des Menschen
Luftfahrt
- Erstflug der Latécoère Laté 15
- 27. August: Der Zeppelin LZ126 (später ZR-3 „USS Los Angeles“), Teil deutscher Reparationsleistungen, landet auf dem US-Marineflugplatz Lakehurst
Kunst und Kultur
- 1. Januar: Uraufführung des Films Menschen und Masken in Berlin
- 1. Januar: Die Krolloper in Berlin wird eröffnet
- 18. März: Der Stummfilm „Der Dieb von Badgad“ wird in den USA uraufgeführt
- 27. März: Uraufführung der Oper Irrelohe von Franz Schreker in Köln
- 17. Juni: Uraufführung der Oper Abenteuer des Casanova von Volkmar Andreae in Dresden
- 11. November: Uraufführung der Oper Das Herz Ilsées von Rudolf Karel am Nationaltheater in Prag
- 15. November: Uraufführung der Komödie Don Gil von den grünen Hosen von Walter Braunfels an der Staatsoper München
- 1. Dezember: Uraufführung des Musicals Lady Be Good von George Gershwin am Liberty Theatre in New York
- 25. Dezember: Der Spielfilm „Quo Vadis“ wird in Berlin uraufgeführt
- Schlager des Jahres ist „Warte, warte nur ein Weilchen“ von Walter und Willi Kollo
Katastrophen
- 10. Januar: Untergang des U-Bootes L 24 nach einer Kollision mit dem Linienschiff „Resolution“ (beide Großbritannien. Alle 48 Besatzungsmitglieder des U-Bootes kommen ums Leben
- 16. Januar: Strandung des Leichten Kreuzers „Tacoma“ USA vor dem Hafen von Veracruz (Mexiko). 5 Tote, 20 Verletzte und Totalverlust des Kreuzers
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 4. Mai: VIII. Olympische Spiele der Neuzeit in Paris
- Gründung des Weltschachverbandes FIDE
- Reichsarbeitersportwoche in Lübeck
- 1. Januar: Klaus Junge, deutscher Schachmeister († 1945)
- 1. Januar: Jacques Le Goff, französischer Historiker
- 1. Januar: Charles Munger, US-amerikanischer Manager
- 1. Januar: Arthur C. Danto, US-amerikanischer Philosoph und Kunstkritiker
- 3. Januar: André Franquin, belgischer Comiczeichner († 1997)
- 3. Januar: Otto Beisheim, Kaufmann, Unternehmer, Gründer des Unternehmens Metro
- 4. Januar: Marianne Werner, deutsche Leichtathletin
- 6. Januar: Katy Jurado, mexikanische Schauspielerin († 2002)
- 6. Januar: Earl Scruggs, US-amerikanischer Musiker
- 7. Januar: Geoffrey Bayldon, britischer Schauspieler
- 8. Januar: Karl Schleinzer, österreichischer Politiker und Minister († 1975)
- 9. Januar: Carola Braunbock, deutsche Schauspielerin († 1978)
- 9. Januar: Josef Angenfort, deutscher Widerstandskämpfer und Politiker (KPD und DKP)
- 10. Januar: Eduardo Chillida, Bildhauer († 2002)
- 10. Januar: Max Roach, Jazz-Schlagzeuger
- 11. Januar: Slim Harpo, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1970)
- 12. Januar: Olivier Gendebien, Rennfahrer († 1998)
- 15. Januar: Georg Ratzinger (Kirchenmusiker), deutscher katholischer Geistlicher und Kirchenmusiker
- 16. Januar: Aleksandar Tišma, serbischer Schriftsteller († 2003)
- 19. Januar: Georgia Kullmann, deutsche Schauspielerin († 2005)
- 19. Januar: Friedl Hofbauer, österreichische Kinder- und Jugendbuchautorin
- 20. Januar: Slim Whitman, US-amerikanischer Countrysänger
- 21. Januar: Benny Hill, britischer Komödiant († 1992)
- 21. Januar: Telly Savalas, Schauspieler († 1994)
- 22. Januar: Ortvin Sarapu, neuseeländischer Schachspieler estnischer Herkunft. († 1999)
- 22. Januar: Ján Chryzostom Korec, Slowak. Jesuit, Bischof von Nitra und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 22. Januar: J. J. Johnson, US-amerikanischer Jazz-Musiker († 2001)
- 23. Januar: Eugen Glombig, deutscher Politiker († 2004)
- 23. Januar: Paul Feyerabend, österreichischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker († 1994)
- 24. Januar: Guillermo Suárez Mason, argentinischer General († 2005)
- 26. Januar: James McCord, einer der 5 Einbrecher des Watergate-Hotels
- 26. Januar: Alice Babs, schwedische Schlager- und Jazzsängerin
- 27. Januar: Sabu, indischer Schauspieler († 1963)
- 27. Januar: Rauf Denktaş, türkisch-zypriotischer Politiker
- 29. Januar: Edi Finger, Sportjournalist und erster österreichischer TV-Sportreporter († 1989)
- 30. Januar: Hans Künzi, Schweizer Politiker (FDP) († 2004)
- 31. Januar: Tengis Abuladse, georgischer Filmregisseur († 1994)
- 2. Februar: Elfi von Dassanowsky, österreichische Sängerin, Pianistin und Filmproduzentin
- 2. Februar: Sonny Stitt, US-amerikanischer Saxophonist († 1982)
- 3. Februar: Edward Palmer Thompson, britischer Historiker, Sozialist und Friedensaktivist († 1993)
- 3. Februar: Friedrich Wilhelm Fürst von Hohenzollern, Chef des „Fürstlichen Hauses Hohenzollern“
- 3. Februar: Robert Schlienz, deutscher Fußball-Nationalspieler († 1995)
- 3. Februar: Bully Buhlan, deutscher Jazz- und Schlagersänger, Pianist, Schlagerkomponist und Schauspieler († 1982)
- 3. Februar: Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller († 2000)
- 4. Februar: Karl Adam (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler († 1999)
- 5. Februar: Alexander Matwejewitsch Matrossow, eine Symbolfigur der Roten Armee und Held der Sowjetunion († 1943)
- 5. Februar: Hilde Sochor, Schauspielerin
- 8. Februar: Khamtay Siphandone, Präsident von Laos
- 11. Februar: John Patty, ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler
- 14. Februar: Ralf Arnie, Komponist († 2003)
- 19. Februar: David Bronstein, russischer Schachgroßmeister
- 19. Februar: František Vláčil, († 1999)
- 20. Februar: Sidney Poitier, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. Februar: Robert Gabriel Mugabe, Chef der ZANU-Partei und Staatsoberhaupt von Simbabwe
- 21. Februar: Silvano Piovanelli, Erzbischof von Florenz und Kardinal
- 23. Februar: Claude Sautet, französischer Drehbuchautor und Filmregisseur († 2000)
- 26. Februar: Erwin Hegemann, Künstler († 1999)
- 27. Februar: Heimo Erbse, deutscher Komponist und Opernregisseur († 2005)
- 28. Februar: Christopher C. Kraft, US-amerikanischer Raumfahrtingenieur
- 29. Februar: Will Elfes, deutscher Bildhauer und Musiker († 1971)
- 1. März: Deke Slayton, US-amerikanischer Astronaut († 1993)
- 2. März: Wolf in der Maur, österreichischer Journalist und Herausgeber († 2005)
- 2. März: Günter Waldorf, österreichischer Maler
- 3. März: Johnson Aguiyi-Ironsi, 1966 Militärdiktator und Staatspräsident von Nigeria († 1966)
- 3. März: Ottmar Walter, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 3. März: Lys Assia, Schweizer Sängerin und Schauspielerin
- 4. März: Fritz Hofmann (Politiker), Schweizer Politiker († 2005)
- 6. März: Oskar Marczy, deutscher Politiker
- 7. März: Hans Schicker, bekanntester Geigenbauer in Freiburg des 20. Jhdts. († 2001)
- 7. März: Eduardo Paolozzi, ein schottischer Graphiker und Bildhauer († 2005)
- 11. März: Erich Schmitt, deutscher Karikaturist († 1984)
- 11. März: Franco Basaglia, italienischer Psychiater († 1980)
- 11. März: Jozef Tomko, Kardinal
- 13. März: Karl Ahrens, deutscher Politiker
- 16. März: Wolfgang Kieling, deutscher Schauspieler († 1985)
- 18. März: Alexandre José Maria dos Santos, Erzbischof von Maputo und Kardinal
- 20. März: Walter Klingenbeck, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus († 1943)
- 22. März: Al Neuharth, Manager
- 24. März: Karl-Heinz Günther, deutscher Kriminalschriftsteller († 2005)
- 27. März: Sarah Vaughan, US-amerikanische Jazz-Sängerin († 1990)
- 28. März: Gerhard Fritsch, österreichischer Schriftsteller († 1969)
- 30. März: Milko Kelemen, kroatischer Komponist, Begründer der Zagreber Biennale (1959)
- 2. April: Ludwig Leo, Architekt
- 2. April: Hans Faillard, Professor für Biochemie und physiologische Chemie († 2005)
- 3. April: Doris Day, Schauspielerin und Sängerin
- 3. April: Marlon Brando, US-amerikanischer Schauspieler († 2004)
- 6. April: Rewol Samuilowitsch Bunin, russischer Komponist († 1976)
- 7. April: Johannes Mario Simmel, österreichischer Schriftsteller
- 8. April: Günter Pfitzmann, deutscher Schauspieler und Kabarettist († 2003)
- 8. April: Fritz Molden, österreichischer Widerstandskämpfer, Journalist, Verleger und Diplomat
- 10. April: Wolfgang Menge, deutscher Reporter und Drehbuchautor
- 12. April: Raymond Barre, französischer Politiker
- 13. April: Stanley Donen, US-amerikanischer Regisseur und Choreograf
- 15. April: Neville Marriner, britischer Dirigent und Geiger
- 17. April: Kazimierz Dejmek, polnischer Theaterregisseur († 2002)
- 18. April: Clarence Gatemouth Brown, US-amerikanischer Blues-Gitarrist († 2005)
- 19. April: Werner Kohlmeyer, deutscher Fußballspieler († 1974)
- 19. April: Masaru Kawasaki, japanischer Komponist und Professor
- 21. April: Annemarie Griesinger, deutsche Sozialpolitikerin
- 23. April: Ruth Leuwerik, Star des Wirtschaftswunder-Kinos der 1950er Jahre
- 23. April: Maria von Wedemeyer, Verlobte von Dietrich Bonhoeffer († 1977)
- 25. April: Brigitte Freyh, deutsche Politikerin
- 27. April: Lena Stumpf, deutsche Leichtathletin
- 28. April: Kenneth Kaunda, Präsident Sambias von 1964 bis 1991
- 29. April: Zizi Jeanmaire, Balletttänzerin
- 30. April: Ilja Prachař, tschechischer Schauspieler († 2005)
- 1. Mai: Grégoire Kayibanda, ruandischer Politiker († 1976)
- 1. Mai: Wiktor Petrowitsch Astafjew, russischer Schriftsteller († 2001)
- 2. Mai: Kurt Ludwig, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 1995)
- 2. Mai: Günter Wöhe, Experte für Betriebswirtschaftslehre
- 3. Mai: Ken Tyrrell, britischer Rennfahrer und Gründer des Tyrrell-Formel 1-Teams († 2001)
- 3. Mai: Jehuda Amichai, deutsch-israelischer Lyriker († 2000)
- 4. Mai: Uwe Faerber, deutscher Musikwissenschaftler
- 4. Mai: Otto Grünmandl, österreichischer Kabarettist und Schriftsteller († 2000)
- 6. Mai: Patricia Kennedy Lawford, Mitglied der Kennedy-Familie
- 7. Mai: Marjorie Boulton, englische Literaturwissenschaftlerin
- 9. Mai: Bulat Schalwowitsch Okudschawa, russischer Dichter und Liedermacher († 1997)
- 11. Mai: Antony Hewish, britischer Radioastronom und Nobelpreisträger
- 11. Mai: Jörg Mauthe, österreichischer Journalist, Schriftsteller und Kulturpolitiker († 1986)
- 11. Mai: Luděk Pachman, tschechisch-deutscher Schachspieler († 2003)
- 15. Mai: Chargesheimer, Fotograf
- 20. Mai: Otto Häuser, satirischer Schriftsteller
- 21. Mai: Ludwig von Friedeburg, deutscher Soziologe
- 21. Mai: Alois Derfler, Präsident des österreichischen Bauernbundes († 2005)
- 22. Mai: Charles Aznavour, französischer Autor, Komponist, Sänger und Schauspieler
- 22. Mai: Claude Ballif, französischer Komponist († 2004)
- 23. Mai: Antje Huber, deutsche Politikerin
- 23. Mai: Karlheinz Deschner, deutscher Schriftsteller und Religionskritiker
- 25. Mai: Heinrich Aigner, CSU-Bundestagsabgeordneter († 1988)
- 25. Mai: Walter Schultheiß, deutscher Schauspieler, Autor und Maler
- 25. Mai: István Nyers, ungarischer Fußballspieler († 2005)
- 28. Mai: Alfonso Prinz zu Hohenlohe, deutscher Adliger und Star des internationalen Jet-Sets († 2003)
- 30. Mai: Kurt Rebmann, ehemaliger Generalbundesanwalt († 2005)
- 30. Mai: Kurt Tiedke, Politiker in der DDR
- 31. Mai: Gisela May, deutsche Schauspielerin und Diseuse
- 1. Juni: Rudi Piffl, deutscher Tischtennisspieler
- 1. Juni: Helmut Sakowski, Schriftsteller aus der DDR
- 2. Juni: Benjamin DeMott, US-amerikanischer Autor, Kulturkritiker und Professor († 2005)
- 3. Juni: Horst Sölle, Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel der DDR
- 3. Juni: Torsten N. Wiesel, schwedischer Neurobiologe
- 4. Juni: Heinz Westphal, deutscher Politiker († 1998)
- 4. Juni: Dennis Weaver, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. Juni: Donald Watts Davies, Physiker († 2000)
- 8. Juni: Carl-Heinz Kliemann, deutscher Maler, Grafiker und Collagekünstler
- 8. Juni: Rolf Schneebiegl, deutscher Musiker der volkstümlichen Musik
- 10. Juni: Friedrich Ludwig Bauer, deutscher Pionier der Informatik
- 12. Juni: George H. W. Bush, 41. Präsident der USA von 1989–1993
- 14. Juni: James Whyte Black, britischer Pharmakologe, Nobelpreisträger für Medizin
- 15. Juni: Ezer Weizmann, israelischer Präsident († 2005)
- 16. Juni: Adam Hanuszkiewicz, polnischer Theaterregisseur
- 16. Juni: Radovan Richta, tschechischer Philosoph († 1983)
- 16. Juni: Robert Gist, US-amerikanischer Filmregisseur und Schauspieler († 1998)
- 16. Juni: Lucky Thompson, US-amerikanischer Saxophonist und Komponist († 2005)
- 17. Juni: Ernst Wimmer, Politiker, Kommunist, Theoretiker und Journalist († 1991)
- 18. Juni: George Mikan, US-amerikanischer Basketballspieler († 2005)
- 19. Juni: Luděk Kopřiva, tschechischer Schauspieler († 2004)
- 20. Juni: Chet Atkins, Country-Musiker und Schallplattenproduzent († 2001)
- 20. Juni: Fritz Koenig, deutscher Bildhauer
- 20. Juni: Rainer Barzel, deutscher Politiker
- 20. Juni: Josip Uhac, Diplomat des Vatikans und Bischof der römisch-katholischen Kirche († 1998)
- 20. Juni: Audie Murphy, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1971)
- 21. Juni: Marga López, mexikanische Schauspielerin († 2005)
- 23. Juni: Wilfried Hasselmann, deutscher Politiker († 2003)
- 24. Juni: Kurt Furgler, Schweizer Politiker (CVP
- 25. Juni: Sidney Lumet, US-amerikanischer Filmregisseur
- 26. Juni: Karl-Heinz Krause, deutscher Bildhauerei
- 27. Juni: Herbert Weiz, Minister für Forschung und Technik und stellvertretender Vorsitzender des Ministerrates der DDR
- 3. Juli: Peter Sandloff, deutscher Komponist und Filmkomponist
- 5. Juli: Edward Idris Cassidy, australischer Kardinal
- 5. Juli: Helga Wex, deutsche Politikerin († 1986)
- 7. Juli: Dieter Nowka, deutscher Komponist
- 8. Juli: Anton Schwarzkopf, deutscher Konstrukteur von Attraktionen und Achterbahnen († 2001)
- 8. Juli: Johnnie Johnson, US-amerikanischer Musiker und Komponist († 2005)
- 11. Juli: Helga Timm, deutsche Politikerin
- 12. Juli: Heinz von Cramer, Hörspielregisseur und Autor
- 13. Juli: Donald Osterbrock, US-amerikanischer Astronom
- 18. Juli: Wolfram Dorn, deutscher Politiker
- 19. Juli: Rudolf Braunburg, deutscher Schriftsteller († 1996)
- 21. Juli: Rebula Alojz, slowenischer Schriftsteller und Übersetzer
- 22. Juli: Hans Tuppy, Wissenschafter, österreichischer Politiker
- 27. Juli: Otar Taktakischwili, georgischer Komponist († 1989)
- 27. Juli: Inge Konradi, österreichische Film-, Kammer- und Theaterschauspielerin († 2002)
- 28. Juli: Luigi Musso, Formel-1-Rennfahrer († 1958)
- 30. Juli: Otto Borst, deutscher Historiker († 2001)
- 1. August: Georges Charpak, polnischer Physiker
- 2. August: O. F. Weidling, Talkmaster und Conférencier im Fernsehen der DDR († 1985)
- 2. August: James Baldwin, US-amerikanischer Schriftsteller († 1987)
- 3. August: Leon Uris, US-amerikanischer Schriftsteller († 2003)
- 4. August: Dom Um Romão, brasilianischer Schlagzeuger und Perkussionist († 2005)
- 6. August: Günter Caspar, Cheflektor des Aufbau Verlages († 1999)
- 6. August: Hans Neubert, deutscher Maler und Grafiker
- 9. August: Alex Quaison-Sackey, ghanaischer Politiker und Diplomat
- 12. August: Mohammed Zia ul-Haq, pakistanischer General und Staatspräsident von Pakistan († 1988)
- 13. August: Serafím Fernandes de Araújo, Erzbischof von Belo Horizonte und Kardinal
- 15. August: Hedy Epstein, deutsche Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin
- 15. August: Werner Abrolat, deutscher Schauspieler († 1997)
- 15. August: Selma Meerbaum-Eisinger, deutschsprachige jüdische Schriftstellerin († 1942)
- 15. August: Jo Benkow, norwegischer ehemaliger konservativer Politiker
- 16. August: Ralf Bendix, deutscher Schlagersänger
- 18. August: Ludwig Engelhardt, deutscher Bildhauer († 2001)
- 20. August: Ernst Breit, Vorsitzender des DGB
- 21. August: Jürgen Girgensohn, deutscher Politiker
- 21. August: Arthur Janov, US-amerikanischer Psychologe
- 23. August: Ephraim Kishon, israelischer Satiriker, Journalist und Regisseur († 2005)
- 23. August: Robert Merton Solow, US-amerikanischer Ökonom
- 24. August: Gerhard Schulz, deutscher Historiker († 2004)
- 24. August: Ahmadou Ahidjo, Präsident von Kamerun († 1989)
- 28. August: Janet Frame, neuseeländische Schriftstellerin († 2004)
- 2. September: Philipp Brucker, Alemannischer Mundartdichter und Autor
- 2. September: Peter von Oertzen, deutscher Politiker, 1970–1974 Kultusminister Niedersachsen
- 2. September: Daniel arap Moi, keyanischer Politiker, Präsident
- 2. September: Wolfgang Zeidler, Richter († 1987)
- 4. September: Joan Aiken, britische Schriftstellerin († 2004)
- 4. September: Helmut Schlesinger, ehemaliger Präsident der Deutschen Bundesbank
- 6. September: Frolinde Balser, deutsche Politikerin und Mitglied des Bundestages
- 6. September: Billy Wright, ehemaliger englischer Fußballspieler († 1994)
- 6. September: William Auld, schottischer Esperanto-Schriftsteller
- 9. September: Rik van Steenbergen, belgischer Radrennfahrer († 2003)
- 12. September: Amílcar Cabral, kapverdischer Politiker und Unabhängigkeitskämpfer († 1973)
- 13. September: Maurice Jarre, französischer Komponist
- 16. September: Raoul Coutard, französischer Kameramann und Fotograf
- 16. September: Lauren Bacall, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. September: Eberhard Lämmert, deutscher Germanist und Literaturwissenschaftler
- 20. September: Ilse Schulz, Frauenforscherin und Krankenschwester
- 21. September: Hermann Buhl, österreichischer Bergsteiger († 1957)
- 22. September: Rosamunde Pilcher, britische Schriftstellerin
- 27. September: Josef Škvorecký, tschechischer Schriftsteller
- 27. September: Bud Powell, US-amerikanischer Jazz-Pianist († 1966)
- 28. September: Barbara Noack, deutsche Autorin
- 28. September: Siegfried Unseld, deutscher Verleger (Suhrkamp-Verlag) († 2002)
- 28. September: Marcello Mastroianni, italienischer Filmschauspieler († 1996)
- 30. September: Truman Capote, US-amerikanischer Schriftsteller († 1984)
- 1. Oktober: William H. Rehnquist, US-amerikanischer Vorsitzender Richter des Supreme Courts († 2005)
- 1. Oktober: Jimmy Carter, US-amerikanischer Politiker, 1977–1981 39. Präsident der USA
- 4. Oktober: Maurice Karnaugh, US-amerikanischer Physiker
- 5. Oktober: Frederic Morton, Schriftsteller
- 6. Oktober: Süleyman Demirel, türkischer Politiker; Staatspräsident (1993–2000)
- 8. Oktober: Aloísio Lorscheider, Erzbischof von Aparecida und Kardinal
- 8. Oktober: Alphons Egli, Schweizer Politiker (CVP)
- 10. Oktober: James Clavell, britisch-amerikanischer Romanschriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur († 1994)
- 10. Oktober: Ed Wood, US-amerikanischer Filmregisseur († 1978)
- 11. Oktober: Malvin Whitfield, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 12. Oktober: Will Berthold, deutscher Schriftsteller und Sachbuchautor († 2000)
- 12. Oktober: Hubert Trimmel, Höhlenforscher
- 12. Oktober: Franz Muhri, KPÖ-Politiker († 2001)
- 12. Oktober: Klaus Offerhaus, Von 1994 bis 1999 Präsident des Bundesfinanzhofs
- 15. Oktober: Mary Hesse, britische Wissenschaftstheoretikerin
- 15. Oktober: Lee Iacocca, US-amerikanischer Unternehmer
- 18. Oktober: Egil Hovland, norwegischer Komponist
- 21. Oktober: Sitor Situmorang, indonesischer Schriftsteller
- 29. Oktober: Zbigniew Herbert, polnischer Schriftsteller († 1998)
- 30. Oktober: Jean-Michel Charlier, belgischer Comic-Zeichner († 1989)
- 30. Oktober: Maria Sander, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 30. Oktober: Hubert Curien, französischer Forschungsminister und Physiker († 2005)
- 31. Oktober: Enrico Baj, italienischer Maler, Bildhauer und Kunsttheoretiker († 2003)
- 3. November: Hasso Schützendorf, Unternehmer († 2003)
- 6. November: Otto Höpfner, deutscher Rundfunk- und Fernsehmoderator († 2005)
- 6. November: Jeanette Baroness Lips von Lipstrill, österreichische Kunstpfeiferin
- 8. November: Robert Häusser, deutscher Fotograf
- 9. November: John Brabourne, britischer Filmproduzent († 2005)
- 9. November: ja:Category:1924年
simple:Category:1924
18. AprilDer 18. April ist der 108. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 109. in Schaltjahren) - somit bleiben 257 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1417 - Friedrich VI. von Nürnberg, bislang Burggraf, erhält das Kurfürstentum Brandenburg als Lehen und wird jetzt als Kurfürst Friedrich I. der Begründer der brandenburgischen Hohenzollern.
- 1947 - Britischen Einheiten misslingt die Sprengung von Helgoland.
- 1949 - Irland tritt aus dem Commonwealth aus.
- 1951 - Der Vertrag zur Gründung der Montanunion (EGKS) wird unterzeichnet. Aus der Montanunion, dem Vertrag über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und dem Vertrag über die Nutzung der Kernenergie entstand später die Europäische Gemeinschaft
- 1954 - Gamal Abdel Nasser übernimmt die Macht in Ägypten.
- 1955 - Auf Initiative von Gamal Abdel Nasser aus Ägypten, Jawaharlal Nehru aus Indien und Josip Broz Tito aus Jugoslawien treffen sich Abgesandte aus 23 asiatischen und 6 afrikanischen Staaten im indonesischen Bandung zur ersten Konferenz der Bewegung der blockfreien Staaten.
- 1980 - Südrhodesien wird als Simbabwe unabhängiger Staat. Die weiße Minderheitsregierung Ian Smiths (1964-80) war international kaum anerkannt.
- 1992 - Maaouya Ould Sid'Ahmed Taya wird Staatspräsident in Mauretanien
- 1996 - Islamische Fundamentalisten verüben einen Terroranschlag auf ein Hotel in Kairo wobei es 18 Tote und 18 Schwerveletzte gibt.
- 1997 - Eriwan, Armenien. Großdemonstrationen gegen Staatspräsident Lewon Ter-Petrosjan.
- 1998 - In der Volksrepublik China wird Regimekritiker Wang Dan aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus der Haft entlassen.
- 1998 - Großbritannien und die IRA schließen ein Friedensabkommen.
Katastrophen
- 1906 - Bei einem schweren Erdbeben der geschätzten Stärke 7,8 und den daraus resultierenden Bränden wird die kalifornische Stadt San Francisco verwüstet. Dabei sterben zwischen 700 und 3000 Menschen.
Wirtschaft
- 2001 - Indien startet eine 410 Tonnen schwere Trägerrakete im Raumfahrtzentrum Sriharikota und positioniert einen 2 Tonnen schweren Satelliten im Weltraum.
Wissenschaft, Technik
- 1940 - Walter Weber (Reichsrundfunkgesellschaft GmbH) vermerkt in seinem dienstlichen Tagebuch die Entdeckung der Hochfrequenz-Vormagnetisierung für das Magnetbandgerät. Das Zeitalter der hochwertigen Magnetbandaufzeichnung beginnt.
- 1943 - Albert Hofmann entdeckt in Basel durch Zufall die psychoaktive Wirkung von LSD.
- 2002 - Die kürzlich entdeckten Gladiatoren oder Mantophasmatodea werden als neue Ordnung der Insekten vorgestellt.
Kultur
- 1487 - Der Humanist Konrad Celtis wird er auf dem Nürnberger Reichstag von Kaiser Friedrich III. zum "poeta laureatus" gekrönt.
- 1724 - Uraufführung der Oper Calfurnia von Giovanni Bononcini am King's Theatre in London.
- 1724 - Uraufführung der Oper Astianatte von Giovanni Bononcini am King's Theatre in London.
- 1771 - Uraufführung der Operette Der Dorfbalbier von Johann Adam Hiller
- 1986 - In Hamburg findet die deutsche Premiere des Musicals "Cats" von Andrew Lloyd Webber statt.
- 1998 - In Baden-Baden wird das größte deutsche Festspielhaus mit einem Konzert des "World Orchestra for Peace" feierlich eröffnet.
Religion
- 1506 - In Rom erfolgt durch Papst Julius II. die Grundsteinlegung zum monumentalen und kostspieligen Neubau des Petersdoms.
- 1655 - Alexander VII. wird als Nachfolger von Papst Innozenz X. inthronisiert.
- 1999 - Papst Johannes Paul II. hat Augustina Livia Pietrantoni in Rom heiliggesprochen
- 2005 - Das Konklave zur Wahl des Nachfolgers des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. beginnt in Rom. Als Favorit gilt der deutsche Kardinal Josef Ratzinger.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1998 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Julius Francis in Aachen durch technischen KO.
Geboren
- 1480 - Lucrezia Borgia, italienische Renaissance-Fürstin
- 1605 - Giacomo Carissimi, italienischer Komponist
- 1710 - Friedrich Bogislav Graf von Tauentzien, preußischer General
- 1772 - David Ricardo, britischer Nationalökonom
- 1773 – Wilhelm von Brockhausen, preußischer General und Ehrenbürger Wittenbergs
- 1777 - Ludwig Berger, deutscher Komponist, Pianist und Klavierpädagoge
- 1798 - Antonio Rolla, italienischer Violinvirtuose
- 1812 - Ferdinand von Arlt, österreichischer Augenarzt
- 1819 - Franz von Suppé, österreichischer Komponist und Autor
- 1829 - Albert Fischer, evangelischer Pfarrer und Hymnologe
- 1838 - Paul Emile Lecoq de Boisbaudran, französischer Chemiker
- 1839 - Henry Kendall, australischer Schriftsteller
- 1849 - Adolf Slaby, deutscher Professor (Funktechnik)
- 1852 - Friedrich von Thiersch, deutscher Architekt
- 1863 - Leopold Berchtold, österreichisch-ungarischer Politiker
- 1868 - Irene von Chavanne, österreichische Alt-Sängerin
- 1879 - August Hinrichs, deutscher Schriftsteller
- 1882 - Leopold Stokowski, US-amerikanischer Dirigent
- 1884 - Ludwig Meidner, Maler des Expressionismus, Dichter und Grafiker
- 1892 - Bolesław Bierut, kommunistischer polnischer Politiker
- 1893 - Alexander Granach, deutscher Schauspieler
- 1901 - László Németh, ungarischer Schriftsteller
- 1902 - Giuseppe Pella, italienischer Politiker
- 1905 - George Hitchings, US-amerikanischer Biochemiker, Medizinnobelpreis 1988
- 1906 - Little Brother Montgomery, US-amerikanischer Musiker
- 1907 - Lars Valerian Ahlfors, finnisch-US-amerikanischer Mathematiker
- 1910 - Rudolf Lange, deutscher Nationalsozialist und Gestapo-Beamter
- 1911 - Wilhelm Banse, deutscher SPD-Politiker und MdB
- 1912 - Max Waldmeier, schweizerischer Astronom und Sonnenforscher
- 1913 - Werner Steinberg, deutscher Schriftsteller
- 1915 - Cläre Schmitt, deutsche CDU-Politikerin und MdB
- 1917 - Friederike Luise, Königin von Griechenland
- 1919 - John Taras, Choreograf und Ballettmeister
- 1923 - Leif Panduro, dänischer Schriftsteller und Zahnarzt
- 1924 - Clarance Brown, US-amerikanischer Musiker
- 1925 - Adolf Schmidt, deutscher SPD-Politiker und MdB
- 1927 - Samuel Huntington, US-amerikanischer Politikwissenschaftler
- 1927 - Tadeusz Mazowiecki, ehem. Ministerpräsident von Polen
- 1928 - Otto Piene, deutscher Maler
- 1929 - Mario Francesco Pompedda, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1934 - Max Amling, deutscher SPD-Politiker
- 1934 - Jan Klusák, tschechischer Komponist
- 1937 - Marcia Haydée, brasilianische Tänzerin und ehemalige Ballettdirektorin in Stuttgart
- 1938 - Hannes Androsch, österreichischer Politiker der SPÖ, Finanzminister, Steuerberater und Unternehmer
- 1939 - Glen Hardin, US-amerikanischer Musiker
- 1940 - Joseph L. Goldstein, US-amerikanischer Mediziner
- 1941 - Mike Cickers, britischer Musiker
- 1942 - Jochen Rindt, deutsch-österreichischer Rennfahrer
- 1943 - Tony Reeves, britischer Musiker
- 1946 - Hayley Mills, britischer Schauspielerin und Sängerin
- 1946 - John Kane, australischer Sänger
- 1947 - James Woods, US-amerikanischer Schauspieler
- 1947 - Jerzy Stuhr, polnischer Schauspieler
- 1947 - Moses Blah, Politiker und Präsident von Liberia
- 1948 - Catherine Malfitano, amerikanische Sopranistin
- 1951 - Thomas Ebermann, deutscher Publizist und Politiker der Grünen
- 1952 - Bo Katzman, schweizerischer Musiker, Sänger
- 1952 - Reto Bohrer, schweizerischer Musiker, Sänger und Chorleiter
- 1958 - Andy Kyriacou, britischer Musiker
- 1958 - Les Pattinson, britischer Musiker
- 1960 - Neo Rauch, deutscher Maler
- 1960 - Jelena Schupijewa, ukrainische Leichtathletin und Olympionikin
- 1963 - Conan O'Brien, US-amerikanischer Komiker und Showmaster
- 1963 - Steffen Kampeter, deutscher CDU-Politiker und MdB
- 1964 - Vinnie Moore, US-amerikanischer Rockmusiker
- 1967 - Otto Brües, deutscher Schriftsteller
- 1967 - Daniel Sodenkamp, deutscher FDP-Politiker
- 1970 - Esther Schweins, deutsche Schauspielerin
- 1973 - Haile Gebrselassie, äthiopischer Mittel- und Langstreckenläufer
- 1976 - Melissa Joan Hart, US-amerikanische Schauspielerin
- 1978 - Dede, brasilianischer Fußballer in Diensten von Borussia Dortmund
- 1978 - Maxim Podoprigora, erfolgreicher Schwimmer Österreichs
- 1980 - Martina Müller, deutsche Fußballspielerin
Gestorben
- 680 - Kalif Muawiya I. (661-680), Begründer der Umayyadendynastie
- 1161 - Theobald von Bec, Erzbischof von Canterbury
- 1567 - Wilhelm von Grumbach, Ritter und Abenteurer
- 1674 - John Graunt, Wegbereiter der modernen Statistik
- 1679 - Christian Hofmann von Hofmannswaldau, deutscher Schriftsteller
- 1696 - Marie de Rabutin-Chantal, marquise de Sévigné, Briefeschreiberin
- 1727 - Matthias Steinl, österreichischer Architekt und Bildhauer
- 1763 - Franz Anton Bustelli, Bildhauer und Modellierer
- 1802 - Erasmus Darwin, britischer Dichter, Wissenschaftler und Arzt
- 1813 - Ernst Christian Trapp, erster deutsche Inhaber eines Lehrstuhls für Pädagogik
- 1835 - William Cobbett, englischer Schriftsteller
- 1845 - Nicolas Theodore de Saussure, Schweizer Naturforscher
- 1849 - Carlo Rossi, italienisch-russischer Architekt
- 1855 - Jean-Baptiste Isabey, französischer Maler
- 1861 - Heinrich August Neithardt, deutscher Komponist
- 1861 - Joseph Augenstein, Politiker und badischer Abgeordneter
- 1864 - Karl Klinke, preußischer Soldat (Pionier)
- 1873 - Justus von Liebig, deutscher Chemiker
- 1877 - Franz Seraph Hanfstaengl, deutscher Maler, Lithograph und Fotograf
- 1880 - Erik Bodom, norwegischer Maler
- 1881 - Max Maria von Weber, sächsischer Eisenbahndirektor und Eisenbahningenieur
- 1883 - Édouard Albert Roche, französischer Mathematiker
- 1900 - Rudolf Charousek, ungarischer Schachmeister
- 1913 - Lester Frank Ward, US-amerikanischer Soziologe
- 1921 - August Scherl, Berliner Großverleger
- 1936 - Ottorino Respighi, Italienischer Komponist
- 1936 - Richard Lipinski, deutscher Gewerkschafter, Politiker und Schriftsteller
- 1940 - Katharina Schratt, österreichische Schauspielerin
- 1943 - Isoroku Yamamoto, japanischer Großadmiral
- 1945 - John Ambrose Fleming, britischer Elektroingenieur und Physiker
- 1945 - Alfred Freyberg, deutscher Landes- und Kommunalpolitiker
- 1945 - Klaus Junge, deutscher Schachmeister
- 1945 - Wilhelm zu Wied, Fürst von Albanien
- 1949 - Leonard Bloomfield, US-amerikanischer Sprachwissenschaftler
- 1950 - Lazarus Goldschmidt, Orientalist
- 1950 - Wilhelm Scharrelmann, deutscher Lehrer und Schriftsteller
- 1951 - António Oscar de Fragoso Carmona, Präsident Portugals von 1926 bis 1951
- 1955 - Albert Einstein, Physiker und Nobelpreisträger
- 1955 - Martin Gumpert, deutscher-amerikanischer Mediziner und Schriftsteller
- 1957 - Henri de Groot, niederländischer Fußballspieler
- 1963 - Adriaan Koonings, niederländischer Fußballspieler
- 1968 - Heinrich Barlage, deutscher Politiker und MdB
- 1972 - Willi Lausen, deutscher Politiker
- 1974 - Johnny Young, US-amerikanischer Musiker
- 1974 - Marcel Pagnol, französischer Schriftsteller, Dramaturg und Regisseur
- 1976 - Henrik Dam, amerikanischer Pathologe
- 1984 - Leopold Lindtberg, österreichischer Regisseur
- 1986 - Heinrich Lehmann-Willenbrock, deutscher Kapitän und Fregattenkapitän
- 1989 - Hilde Benjamin, Vorsitzende Richterin und Justizministerin der DDR
- 1996 - Piet Hein, dänischer Wissenschaftler, Erfinder und Literat
- 1997 - Herbert Czaja, deutscher Politiker
- 2002 - Thor Heyerdahl, norwegischer Anthropologe und Abenteurer
- 2003 - Edgar F. Codd, britischer Mathematiker
- 2003 - Rudi Brunnenmeier, deutscher Fußballspieler
- 2003 - Toni Hagen, schweizerischer Geologe
- 2005 - Clarence Gaines, US-amerikanischer College-Basketballtrainer
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag in Simbabwe (Unabhängigkeitstag von 1980)
- Internationaler Denkmaltag
Siehe auch
- 17. April - 19. April
- 18. März - 18. Mai
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0418
ja:4月18日
ko:4월 18일
simple:April 18
th:18 เมษายน
Hubschrauber
Ein Hubschrauber (vor allem in der Schweiz auch: Helikopter, abgekürzt: Heli, zu griech. hélix "Windung; Spirale" und pterón "Flügel") ist ein Flugzeug, das durch einen oder mehrere motorisch angetriebene Drehflügel, Auftrieb und Vortrieb erzeugt.
Die Drehflügel, Rotoren genannt, wirken wie sich drehende Tragflächen, daher gehören die Hubschrauber auch zu den Drehflügelflugzeugen, im Gegensatz zu den normalen Starrflügelflugzeugen.
Funktionsweise
Flugzeug
Flugzeug
Flugzeug
Flugzeug
Die rotierenden Rotorblätter erzeugen, wie die starren Tragflächen beim Flugzeug, infolge ihrer Anstellung gegenüber der Anströmungsgeschwindigkeit einen dynamischen Auftrieb. Beim schwebenden Hubschrauber entspricht die Anströmgeschwindigkeit der Umlaufgeschwindigkeit welche von der Fluggeschwindigkeit überlagert wird, wenn sich der Hubschrauber fortbewegt. Die Blattanstellung wird an allen Blättern gleichzeitig (kollektiv) durch das Anheben der Taumelscheibe vorgenommen, die auf der Rotorachse unter der Blattebene angeordnet ist. Über ein mit dem Rotor mitlaufendes Gestänge werden an den Blattwurzeln die Profilnasen angehoben bzw. gesenkt. Geht der Hubschrauber in den Vorwärtsflug, Seitenflug oder Rückwärtsflug über, so wird die Blattanstellung und damit der Auftrieb der Blätter während des Umlaufs um die Rotorachse verändert (zyklisch) indem die Taumelscheibe geneigt wird. Dabei erhalten im Normalflug die nach vorne laufenden Blätter einen geringeren Anstellwinkel und damit einen geringeren Auftrieb, die nach hinten laufenden Blätter werden höher angestellt und liefern einen grösseren Auftrieb. Man könnte annehmen, dass sich der Hauptrotor durch diese ungleichen Auftriebs-Komponenten zur Seite neigt. Dies ist aber nicht der Fall, da sich der Hauptrotor physikalisch wie ein Kreisel verhält. Das Gesetz der Kreisel-Präzession bewirkt, dass sich die Kräfte, die auf den Hauptrotor ausgeübt werden, um 90° in Drehrichtung versetzt auswirken. Der grössere Auftrieb der rücklaufenden Blätter lässt also die Rotorebene hinten ansteigen, der kleinere Auftrieb der vorlaufenden Blätter lässt die Rotorebene vorne absinken. Infolgedessen neigt sich die Rotorebene leicht nach vorne und der Hubschrauber erhält den nötigen Vortrieb.
Die zyklischen Veränderungen des Auftriebs bewegen die Rotorblätter auf-und abwärts und verursachen am Blattanschluß veränderliche Drehmomente. Diese werden durch mechanische Schlaggelenke aufgefangen. Der mit dem wechselnden Auftrieb einhergehende veränderliche Widerstand bewirkt dass die Blätter ’’vorauseilen’’ bzw.‚ ’’zurückbleiben’’ wollen. Diese Bewegungen in der Rotorebene werden durch Schwenkgelenke ermöglicht. Neuere Rotorkopf-Hauptrotorblatt-Kombinationen kommen ganz ohne Gelenke aus (gelenkloser Hauptrotor), da die Hauptrotorblätter flexibel sind (z.B. glasfaserverstärkter Kunststoff) und alle notwendigen dynamischen Bewegungen kompensieren.
Wird der Rotor durch den Antrieb in Drehung versetzt, so würde sich gleichzeitig der Rumpf in die entgegengesetzte Richtung drehen.
Um den Hubschrauberrumpf stabil zu halten, muss daher das Giermoment ausgeglichen werden.
Dieses kann auf mehrere Arten geschehen:
- seitlicher kleiner Rotor am Heck, der eine seitliche Kraft ausübt
- zweiter waagrechter Rotor, der sich in entgegengesetzter Richtung dreht und dadurch das Giermoment ausgleicht; hier sind Anordnungen hintereinander oder übereinander möglich
- einen Luftstrom, der zum Heck geleitet und dort seitlich ausgeblasen wird. Diese Methode wird auch als sogenannte NOTAR-Konstruktion bezeichnet (Abkürzung für engl. NO TAil Rotor = kein Heckrotor)
- seitlicher in Flugrichtung angebrachter Rotor, begünstigt durch seine Anordnung den Vortriebswirkungsgrad
- zwei ineinander greifende Hauptrotoren, deren Drehachse einen Winkel von ca. 30° bilden.
Heckrotoren gibt es in verschiedenen Ausführungen. Mögliche Ausführungen sind zwei Blätter, drei Blätter oder vier Blätter oder ein ummantelter Heckrotor (Fenestron = Fensterchen, frz.). Da der Heckrotor ein Lärmfaktor ist, wird ständig versucht, den Heckrotor weiter zu entwickeln. Bei vierblättrigen Heckrotoren geht man dazu über, diese in X-Form anzuordnen. Die derzeit wahrscheinlich leiseste Form eines Heckrotors ist der Fenestron. Hierbei drehen sich die Blätter nicht frei in der Luft sondern befinden sich in einer Art Gehäuse im Heckausleger. Wie bei einem Jettriebwerk gibt es hier einen drehenden Anteil (Rotor) und einen festen Anteil (Stator). Damit der Lärmpegel aus dem Heckrotor gering ist, besteht ein Fenestron aus mehr als 4 Blättern (bis zu 12), die mit unterschiedlichem Abstand angeordnet sind. Dadurch wird der Lärm über mehrere Frequenzen verteilt und erscheint insgesamt leiser.
In der Regel hat der Heckrotor eine festgelegte Umdrehungsgeschwindigkeit, welche abhängig ist von der Umdrehungsgeschwindigkeit des Hauptrotors (feste Verbindung). Der Antrieb des Heckrotors erfolgt aus dem Hauptgetriebe (für die Hauptrotoren und sonstige Pumpen) heraus über Wellen und Umlenkgetriebe bis zum Heckrotor. Die Antriebswellen drehen sich normalerweise mit einer anderen Geschwindigkeit als der Heckrotor, um Interferenzen (Aufschwingen) zu vermeiden. Die Kraft zum Ausgleich des Giermoments wird über unterschiedliche Anstellwinkel der Heckrotorblätter erreicht (gleiches Prinzip wie die kollektive Verstellung des Hauptrotors). Für kleine Hubschrauber können andere Regeln gelten.
Während des Reisefluges ist bei vielen Hubschraubern der Heckrotor ohne Funktion (sofern die Richtung beibehalten wird). Das Seitenleitwerk und die Endplatten des Höhenleitwerkes werden durch den Vorwärtsflug angeströmt und kompensieren so das Giermoment. Die Endplatten haben daher eine leichte Schrägstellung zur Seite. In welche Richtung die Endplatten zeigen ist abhängig von der Drehrichtung des Hauprotors und der Anordnung des Heckrotors, da sich hieraus die Richtung des Giermoments ergibt.
Sollte der Antrieb ausfallen, können Hubschrauber trotzdem sicher landen. Sie gehen dann in einen Sinkflug über, wobei durch die Luftströmung der Rotor angetrieben wird. Dieses wird als Autorotation bezeichnet (siehe auch Autogyro). Auch ein Ausfall des Heckrotors (z.B. Bruch der Antriebswelle oder ein Bruch der Steuerstangen, welche den Anstellwinkel der Heckrotorblätter kontrollieren) führt nicht zwangsläufig zum Absturz. Bei ausreichender Vorwärtsgeschwindigkeit kompensieren Seitenleitwerk und Endplatten das Giermoment. Der Hubschrauber kann dann ähnlich wie ein Flugzeug landen (mit dem Kufenlandegestell z.B. auf Gras).
Hubschrauber können nicht so schnell wie Flugzeuge fliegen, meistens 200-250 km/h, einige Kampfhubschrauber bis 340 km/h. Auch die maximale Flughöhe ist begrenzt und liegt bei ungefähr 5000 Metern, wobei einzelne Modelle unter gesonderten Bedingungen auf eine Dienstgipfelhöhe von bis zu 9000 Metern gelangen können. Der Höhenrekord von 10.211 m wurde im Mai 2005 von Didier Delsalle mit einem Eurocopter Ecureuil/AStar AS350B3 aufgestellt.
Die physikalische Begründung für die beschränkte Höchstgeschwindigkeit ist folgende: Schaut man von oben auf die Rotor-Ebene des Hubschraubers, so bewegt sich für einen Beobachter bei einem zweiblättrigen Hubschrauber ein Rotorblatt mit einer bestimmten Geschwindigkeit (der Drehgeschwindigkeit) nach vorne zur Nase, das andere zum Heck.
Zu der Drehgeschwindigkeit des Rotorblatts addiert sich nun die Geschwindigkeit des Hubschraubers.
Es kommt lokal am vorschlagenden Blatt zu einer Überschallgeschwindigkeit, das führt zum Abreißen der Strömung, die negative Einflüsse auf die Flugeigenschaften haben - für den Piloten äußert sich dies in starken Schwingungen, die die Kontrolle des Hubschraubers unmöglich machen können.
Meist wird die Vorwärtsgeschwindigkeit eines Hubschraubers jedoch durch einen Strömungsabriss des rücklaufenden Rotorblattes begrenzt. Das nach hinten laufende Rotorblatt erhält einen größeren Anstellwinkel als das nach vorne laufende Blatt. Am inneren Bereich des rücklaufenden Rotorblattes kommt es durch die Vorwärtsgeschwindigkeit des Hubschraubers zu einer Anströmung von der Blatthinterseite aus. Am äußeren Bereich des rücklaufenden Rotorblattes kommt es durch den erhöhten Anstellwinkel zu einem Strömungsabriss. Daher kippen viele Hubschrauber in Richtung zum rücklaufenden Rotorblatt bevor das vorlaufende Blatt in den Überschallbereich kommt.
Dafür kann ein Hubschrauber in der Luft stehen bleiben (Schweben, Schwebeflug, auch "Hover" genannt) und sogar rückwärts und seitwärts fliegen. Außerdem kann er sich im Schwebeflug und langsamen Vorwärts- oder Seitwärtsflug um die Hochachse drehen.
Außerdem kann ein Hubschrauber senkrecht starten und landen und benötigt daher keinen Flugplatz.
Für Hubschrauber gibt es viele Verwendungsmöglichkeiten, sowohl im militärischen wie auch im zivilen Bereich, der Rettungstransport für erkrankte und verletzte Personen gehört wohl zu den bekanntesten.
Daneben werden Hubschrauber außer zur normalen Personenbeförderung auch eingesetzt zur Bekämpfung von Waldbränden, als fliegender Kran, zur Verkehrsüberwachung und vieles mehr.
Entwicklungsgeschichte
Rotorblatt inspiriert]]
Schon Leonardo da Vinci hat Ende des 15. Jahrhunderts Skizzen eines Hubschraubers angefertigt, aber erst im 20. Jahrhundert gelang die technische Umsetzung dieser Idee. Pioniere der Hubschrauberentwicklung waren Alberto Santos Dumont, Louis Bréguet, Juan de la Cierva, Étienne Oehmichen, Oscar von Asboth und Igor Sikorsky.
In den frühen 30er Jahren bauten Louis Bréguet und Rene Dorand mit dem Gyroplane-Laboratoire den ersten Hubschrauber, der über längere Zeit stabil flog. Bis zum Juni 1937 hielt er wohl alle internationalen Rekorde für Hubschrauber. 1937 übernahm der Focke-Wulf Fw 61 die Spitzenposition. Beide Hubschrauber wurden nicht in Serie gebaut. In Serie gebaut wurde noch während des zweiten Weltkriegs der Sikorsky R-4 Hoverfly, ein Nachfolger des Sikorsky VS-300.
1955 rüstete die französische Firma Sud Aviation ihren Hubschrauber Alouette II mit einer 250 kW-Turboméca-Artouste-Wellentubine aus und baute damit den ersten Hubschrauber mit Gasturbinenantrieb.
Ein weiterer technischer Meilenstein war die MBB BO 105, die als erste Maschine über einen gelenklosen Rotorkopf verfügte.
Heute fliegt bereits die vierte Hubschrauber-Generation, z.B. der Eurocopter EC 135 mit modernen Werkstoffen und Glascockpits.
Seit den frühen siebziger Jahren gibt es nun auch flugfähige, ferngesteuerte Modellhubschrauber, die heute ihren großen Vorbildern fliegerisch in nichts nachstehen.
Zum Führen eines Hubschraubers benötigt man in Deutschland eine Privatpilotenlizenz PPL(H) oder eine Berufshubschrauberpilotenlizenz CPL(H).
Voraussetzung zum Erwerb dieser Lizenzen ist u.a. ein gültiges fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis.
Steuerung eines Hubschraubers
Zunächst muss festgehalten werden, dass ein Hubschrauber konzeptionell ein instabiles Luftfahrzeug ist, das heißt er hat ständig die Tendenz, in irgendeine Richtung zu kippen oder zu drehen. Um sinnvoll fliegen zu können, muss der Pilot diese Kipp- und Drehtendenzen durch kontinuierliche Steuereingaben abfangen. Dies gilt insbesondere für den Flug mit wenig oder gar keiner Vorwärtsgeschwindigkeit. Oberhalb von ca. 60 Knoten verhält sich ein Hubschrauber ähnlich wie ein Flugzeug und ist entsprechend einfach zu steuern.
Zur Steuerung des Hubschraubers benötigt der Pilot (der im Gegensatz zu seinem Kollegen im Starrflügel-Flugzeug traditionellerweise rechts sitzt) beide Hände und Füße. Mit der linken Hand kontrolliert er die Kollektive Rotorblattverstellung (o.a.:Blattverstellhebel) (engl. Pitch), mit der der Anstellwinkel aller Rotorblätter verändert wird, wodurch der Auftrieb geregelt wird. Wenn der Anstellwinkel erhöht wird, erzeugt der Rotor mehr Auftrieb - der Hubschrauber steigt. Gleichzeitig würde die Rotordrehzahl abfallen. Um dies zu verhindern, wird das von den Motoren erzeugte Drehmoment erhöht. Der Hauptrotor dreht dadurch mit konstanter Geschwindigkeit. Mit der rechten Hand kontrolliert der Pilot über einen Steuerknüppel die Zyklische Rotorblattverstellung. Sie ändert den zyklischen Anstellwinkel jedes Rotorblatts, während es sich um die Rotorscheibe bewegt. Dadurch kann das Rotorsystem "gekippt" werden, und der Hubschrauber bewegt sich. Vor sich hat der Pilot schließlich zwei Pedale, mit denen der Heckrotor gesteuert wird. Durch Änderung der Leistung des Heckrotors kann der Hubschrauber bei niedrigen Geschwindigkeiten um die Hochachse rotieren.
Hubschraubertechnik
Auftrieb
- Rotorenanordnung
- Hauptrotor-Heckrotor-Konfiguration
- Focke-Konfiguration
- Tandemkonfiguration
- Koaxialrotor
- Flettner-Doppelrotor
- Der Rotorkopf
- Die Taumelscheibe
- Das Schlaggelenk
- Das Schwenkgelenk
- Auftrieb und Vortrieb
- Der Schwebeflug
- Der Vorwärtsflug
- Blattspitzenantrieb
- Landevorrichtung
Verwendungszweck
Landevorrichtung
- Luftrettung:
- Rettungshubschrauber
- Intensivtransporthubschrauber
- Großraum-Rettungshubschrauber
- Notarzteinsatzhubschrauber
- Ambulanzhubschrauber
- Transporthubschrauber
- Luftwaffe
- Panzerabwehr
- Luftabwehr
- Marine
- U-Jagd
- Polizeihubschrauber
- Bauarbeiten an hohen Bauwerken (Hubschrauberkran)
Wichtige Hubschrauberhersteller
Hubschrauberkran
Hubschrauberkran
Hubschrauberkran]
- Deutschland / Frankreich
- Eurocopter Group - EADS
- Deutschland
- Messerschmitt-Boelkow-Blohm (MBB)
- Brasilien
- Helibras
- USA
- Bell Helicopters
- Robinson Helicopter
- Enstrom
- Schweizer Aircraft Corporation
- Kaman
- MD Helicopters
- Sikorsky Aircraft Corporation
- Boeing Helicopters
- Russland
- Mil
- Kamov
- Italien/England
- AgustaWestland (früher Westland Aircraft)
- Frankreich
- Aérospatiale
- SUD Aviation
Portal zum Thema
Portal:Luftfahrt
Siehe auch
- :Kategorie:Hubschrauberhersteller
- Liste der Hubschrauber
- Heliskiing
- Liste von Flugzeugtypen
- Heliport
Literatur
- Helikopter Hysterie Zwo, Heinrich Dubel, ISBN 3929010771
- [http://www.skydivingvideos.de/detail12-001-2.htm HELICOPTER BASICS - Hubschrauber-Lehr-DVD]
Weblinks
- http://www.helionline.de - German Helicopter Database
- http://www.heliport.de - Informationen zu div. Hubschraubertypen
- http://www.heliweb.ch - Helikopter in der Schweiz
- [http://www.hubschrauber.li/sogehts/steuer/mai_ste_tec.htm Schematische Darstellung einer Hubschraubersteuerung]
- http://www.helispot.com/photos/ Fotodatenbank
- http://www.helichris.pfeifhofer.info
!Hubschrauber
ja:ヘリコプター
ko:헬리콥터
England
England ist das größte und am dichtesten besiedelte Gebiet des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland.
Fälschlicherweise wird England oft als Synonym für den Staat des Vereinigten Königreichs oder die Insel Großbritannien gebraucht.
Geografie
England umfasst die südlichste Hälfte der Insel Großbritannien, grenzt im Norden an Schottland und im Westen an Wales und die Irische See. Im Osten grenzt England an die Nordsee, im Süden liegt England am Ärmelkanal.
Politik
Die Regierung des Königreichs hat, ebenso die königliche Familie, ihren Sitz in der englischen Hauptstadt London. England hat - im Gegensatz zu Schottland, Wales oder Nordirland - kein Landesparlament oder eine Landesregierung. Deren Aufgaben werden vom Parlament und der Regierung des Vereinigten Königreiches wahrgenommen. Dabei ist es heute üblich, dass sich bei Abstimmungen im Parlament, die nur England betreffen, die Abgeordneten der anderen Landesteile ihrer Stimme enthalten. Jedoch ist in Planung, England in verschiedene administrative Regionen mit eigener Verwaltung aufzuteilen (Devolution).
Siehe auch: Liste der britischen Premierminister.
Heraldik
Liste der britischen Premierminister
Die englische Flagge, bekannt als St. Georgs-Kreuz, ist ein rotes Kreuz auf einem weißen Hintergrund.
Weitere heraldische Symbole sind die Tudor-Rose und die Drei Löwen.
> Konstitutionelle Demokratie
Geschichte Sport Verwaltungsgliederung
Die 39 historischen Grafschaften (engl. Counties)
Diese 39 historischen Grafschaften bestehen seit dem hohen Mittelalter. In ihrer Funktion als Verwaltungsbezirke sind sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts mehrmals neu gegliedert worden, jedoch bestehen die historischen Grafschaften im Bewusstsein der Bevölkerung weithin fort. Größere Städte galten als Teil der Grafschaften, wurden jedoch als Boroughs eigenständig verwaltet.
- Siehe Traditionelle Grafschaften Englands
Die gegenwärtige Verwaltungsgliederung
Traditionelle Grafschaften Englands
Traditionelle Grafschaften Englands
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Verwaltungsgliederung teilweise den neu entstandenen Ballungsgebieten angepasst. Dadurch veränderten sich auch die Grenzen der oben genannten 39 (historischen) Grafschaften (Counties). So wurde z.B. 1965 die Verwaltungseinheit Greater London eingerichtet. 1974 entstanden 6 Metropolitan Counties und die so genannten Non-Metropolitain Counties, darunter auch einige kleinere neue Grafschaften wie Avon, Humberside und | | |